Das TMX® Konzept

Der Ansatz, bei Verspannungen und Schmerzen die Faszien zum Beispiel durch Rollen auf einer Faszienrolle zu massieren, ist inzwischen bekannt. Aber unserer Erfahrung nach reicht das nicht aus, um tiefliegende Verklebungen zu lösen, denn neueste wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass durch oberflächliches Faszientraining die ursächlichen myofaszialen Verspannungen, welche sich in Bewegungseinschränkungen und Schmerzen äußern, nicht gelöst werden können. Hier setzt das wissenschaftlich belegte TMX® Konzept an, denn diesen Ansatz der Tiefe verfolgen wir seit den letzten 4 Jahren und möchten ein „Umdenken“ in der Faszien-Eigenbehandlung“ erreichen.

 TMX® hat das Faszientraining in Deutschland revolutioniert - wir beschäftigen uns mit den in der Tiefe liegenden Faszien, welche rund um den Muskel, den Muskelfaserbündeln und den Muskelfasern vorhanden sind. Wir setzen nicht nur auf bestehendes Wissen, sondern auf die kontinuierliche Weiterentwicklung.

 Mit unserem TMX-Trigger-Konzept können Verspannungen und Triggerpunkte zielgerichteter behandelt werden – mit der Folge einer dauerhaften Schmerzfreiheit. Durch einen tiefen, punktuellen und langanhaltenden Druck in das Gewebe, können Muskelverhärtungen und – Verspannungen in Eigenbehandlung gelöst werden. Mit unseren Produkten kannst du dich selbst „triggern“ und so Verklebungen und muskulären oder faszialen Dysbalancen, welche zu akuten Schmerzen führen können, entgegenwirken.

 „Um lösen zu können „müssen wir in die Tiefe und mit TMX® gehen wir den nächsten Schritt in der Faszientherapie - zu dem Ursprung – zu den myofaszialen Septen!“

Thomas Marx Gründer TMX® Trigger
Dr. Robert Schleip für TMX® Trigger

Wissenschaftlicher Hintergrund:

Mit TMX® erlangst du das Wissen über den wahren Ursprung von myofaszialen Verspannungen und den daraus resultierenden Schmerzsyndromen sowie deren nachhaltige Behandlung. Die neuesten Erkenntnisse aus der Wissenschaft (Dr. Robert Schleip & Thomas Marx), rund um das Thema Faszien, sind die Basis des TMX® Konzepts.

Bereits die alten Osteopathen ihrer Zeit, verstanden es, den Körper als „Ganzes“ zu sehen und wussten aus rein praktischen Erfahrungen, dass die Faszie einen hohen Stellenwert in der kompletten Strategie und Kommunikation des menschlichen Körpers darstellte. Man konnte dies bereits im mittleren 19. Jahrhundert aus Präparaten von menschlichen Körpern deutlich feststellen - und zwar wenn man z.B. an der Faszie des seitlichen Unterschenkels zieht, dass dieser Zug sich in der gegenüberliegenden Schulter, u.a. in der Trapezmuskulatur, erkennen ließ.

 Wir gehen den nächsten Schritt in der Faszienwelt! Oberflächiges behandeln der Superfisciales Faszie ist Geschichte. TMX® geht auf myofasziale Septen ein und erklärt, warum das die neue Faszien–Eigenbehandlung ist.

Noch mehr information

Faszien umhüllen und stützen als Netzwerk alle Muskeln und Organe. Sie schützen die Muskeln vor Verletzungen, unterstützen den Körper bei der Fortbewegung, enthalten Lymphflüssigkeit und viele Nervenenden. Abgeleitet von lateinisch «fascia» (Binde, Band, Bandage), bezeichnet der Begriff so viel wie das Bindegewebe. Doch seit eine internationale «Faszienforschung» in Gang gekommen ist, macht nun der neue Begriff Karriere. Faszien finden sich fast überall im Körper, in der Haut (wo viele das Bindegewebe ansiedeln und mit Cellulite in Verbindung bringen), aber auch in den Knorpeln, den Knochen, den Gelenken, den Sehnen, den Muskeln und den Organen, einschließlich des Gehirns und des Rückenmarks. Vor allem aber ist die moderne Faszienforschung zu der Erkenntnis gekommen, dass alle Faszien im Körper zusammenhängen. Sie bilden ein feinmaschiges Geflecht, das alle Muskeln, Knochen, Organe usw. umhüllt und durchdringt. Das ist am Beispiel der Muskeln so zu verstehen, dass nicht nur der Muskel als Ganzes in ein fasziales Netz verpackt ist, sondern jeder einzelne Muskelstrang und jede einzelne Muskelzelle. Ohne Faszien verlören die Muskeln ihre Form, die Knochen ihren Halt und würden die Organe im Körperinnern herumpurzeln.

Bestimmte Zellen in den Faszien wie z.B. die Fibroblasten produzieren Unmengen verschiedener Stoffe, vor allem Elastin und Kollagenfasern. Kollagen ist eine besondere Form von Eiweiß. Kollagenfasern können sich zu Strängen vernetzen, die die Zugfestigkeit von Stahl erlangen. Ebenso stellen die Fibroblasten lockere Fasern her, die sich durch das Elastin um mehr als das Doppelte ihrer Länge dehnen können. Sie liegen zwischen Muskeln, Organen und anderem Gewebe und dienen gleichzeitig als Schmiermittel und Klebstoff. Je geschmeidiger und elastischer diese Fasern sind, desto besser vermögen wir uns körperlich wahrzunehmen, desto beweglicher und leistungsfähiger ist unser Körper.

Durch Bewegungsmangel oder immer wiederkehrende gleiche Bewegungsabläufe produziert der Körper weniger Hyaluronan. Dieser außergewöhnliche Stoff liegt auf den Faszien und auf den Sehnenscheiden und ist dafür verantwortlich, dass unsere Gewebe untereinander nicht verkleben oder sich störend aneinander reiben. Wenn weniger Hyaluronan produziert wird, verklebt das Gewebe und es kommt zu Reizzuständen. Da die Faszien über viele Schmerzrezeptoren verfügen, spielen sie zusätzlich eine große Rolle in der Schmerzwahrnehmung. (Quelle: vibss.de)

Septum = Verbund von 2 Geweben (in unserem Fall von 2 Faszien)

Ein Septum ist eine „Zusammenführung“ zweier faszialen Schichten. Man kann sagen, wenn sich beide Faszienschichten treffen „küssen“ bildet diese Verbindung eine Art „Wand“.

Ein Bündnis zweier Schichten, die als Septum bezeichnet werden. Es gibt mehrere unterschiedliche Septen im menschlichen Körper – z.B. Das Septum im Herzen. Dieses Septum verbindet die linke und die rechte Herzhälfte.

Das Besondere ist, dass innerhalb des Septums der Ursprung aller Verklebungen (Fibrotisierungen) der Faszien stattfindet – man kann sagen, dort fängt das Unheil der Verklebungen des myofaszialen Systems an.

Was finden wir hier:

  • eine hohe Anzahlt von Gefäßnerven den sog. Symphatikus (vegetatives Nervensystem) „unser Stressmacher“
  • hohe Anzahl von Kapillaren (kleinster Blutgefäße)