Triggerpunkte

Triggerpunkte sind Verdickungen im Muskelgewebe. Werden diese nicht behandelt, können Blockaden an Gelenken entstehen und die allgemeine Bewegungsfähigkeit wird eingeschränkt. Die geringere Bewegung wiederum verstärkt den Triggerpunkt.

Triggerpunkte

Triggerpunkte sind Verdickungen im Muskelgewebe. Werden diese nicht behandelt, können Blockaden an Gelenken entstehen und die allgemeine Bewegungsfähigkeit wird eingeschränkt. Die geringere Bewegung wiederum verstärkt den Triggerpunkt.

Triggerpunkte

Triggerpunkte sind Verdickungen im Muskelgewebe. Werden diese nicht behandelt, können Blockaden an Gelenken entstehen und die allgemeine Bewegungsfähigkeit wird eingeschränkt. Die geringere Bewegung wiederum verstärkt den Triggerpunkt.

Was ist ein Triggerpunkt?

Triggerpunkte sind Verdickungen in tiefliegenden Muskelfasern, die durch Überbelastung, falsche Haltung, Stress, Bewegungsmangel entstehen. Anders gesagt sind Triggerpunkte myofasziale Energieschwachstellen im Muskel, die schlecht durchblutet werden. Der betroffene Muskel kämpft gegen den negativen Reiz an und versucht durch Anspannung zu kompensieren. Es folgt ein verspannter Triggerpunkt und Schmerz. Sie können Schmerzen an Ort und Stelle sowie an entfernten, scheinbar unbeteiligten Regionen hervorrufen. Sie sind für die Mehrzahl aller Schmerzsyndrome verantwortlich, vor allem für Schmerzen myofaszialen Ursprungs. Diese Schmerzen werden oft als myofasziales Schmerzsyndrom bezeichnet.

Das bedeutet lediglich, dass die Schmerzen von Muskeln und Faszien ausgelöst werden. Finden sich im Körper vermehrt Triggerpunkte vor, kann dies zu Schlafstörungen und Verminderung der Alltagsaktivität mit all seinen Folgeerscheinungen führen. Der Muskel wird anfälliger für Verletzungen (Krämpfe, Zerrungen, Risse), die Sehnen zeigen eine erhöhte Entzündungsneigung auf und die Wirbelsäule reagiert nicht selten mit Steilstellung oder Verkrümmung. Werden Triggerpunkte nicht behandelt, können Blockaden an Gelenken entstehen, welche die allgemeine Bewegungsfähigkeit einschränken. Dies führt zu einem Teufelskreis: Eine reduzierte Bewegung verstärkt den Triggerpunkt.

Was ist ein Triggerpunkt?

Triggerpunkte sind Verdickungen in tiefliegenden Muskelfasern, die durch Überbelastung, falsche Haltung, Stress, Bewegungsmangel entstehen. Anders gesagt sind Triggerpunkte myofasziale Energieschwachstellen im Muskel, die schlecht durchblutet werden. Der betroffene Muskel kämpft gegen den negativen Reiz an und versucht durch Anspannung zu kompensieren. Es folgt ein verspannter Triggerpunkt und Schmerz. Sie können Schmerzen an Ort und Stelle sowie an entfernten, scheinbar unbeteiligten Regionen hervorrufen. Sie sind für die Mehrzahl aller Schmerzsyndrome verantwortlich, vor allem für Schmerzen myofaszialen Ursprungs. Diese Schmerzen werden oft als myofasziales Schmerzsyndrom bezeichnet.

Das bedeutet lediglich, dass die Schmerzen von Muskeln und Faszien ausgelöst werden. Finden sich im Körper vermehrt Triggerpunkte vor, kann dies zu Schlafstörungen und Verminderung der Alltagsaktivität mit all seinen Folgeerscheinungen führen. Der Muskel wird anfälliger für Verletzungen (Krämpfe, Zerrungen, Risse), die Sehnen zeigen eine erhöhte Entzündungsneigung auf und die Wirbelsäule reagiert nicht selten mit Steilstellung oder Verkrümmung. Werden Triggerpunkte nicht behandelt, können Blockaden an Gelenken entstehen, welche die allgemeine Bewegungsfähigkeit einschränken. Dies führt zu einem Teufelskreis: Eine reduzierte Bewegung verstärkt den Triggerpunkt.

Was ist ein Triggerpunkt?

Triggerpunkte sind Verdickungen in tiefliegenden Muskelfasern, die durch Überbelastung, falsche Haltung, Stress, Bewegungsmangel entstehen. Anders gesagt sind Triggerpunkte myofasziale Energieschwachstellen im Muskel, die schlecht durchblutet werden. Der betroffene Muskel kämpft gegen den negativen Reiz an und versucht durch Anspannung zu kompensieren. Es folgt ein verspannter Triggerpunkt und Schmerz. Sie können Schmerzen an Ort und Stelle sowie an entfernten, scheinbar unbeteiligten Regionen hervorrufen. Sie sind für die Mehrzahl aller Schmerzsyndrome verantwortlich, vor allem für Schmerzen myofaszialen Ursprungs. Diese Schmerzen werden oft als myofasziales Schmerzsyndrom bezeichnet.

Das bedeutet lediglich, dass die Schmerzen von Muskeln und Faszien ausgelöst werden.Sie können Schmerzen an Ort und Stelle sowie an entfernten, scheinbar unbeteiligten Regionen hervorrufen. Sie sind für die Mehrzahl aller Schmerzsyndrome verantwortlich, vor allem für Schmerzen myofaszialen Ursprungs. Diese Schmerzen werden oft als myofasziales Schmerzsyndrom bezeichnet. Das bedeutet lediglich, dass die Schmerzen von Muskeln und Faszien ausgelöst werden. Finden sich im Körper vermehrt Triggerpunkte vor, kann dies zu Schlafstörungen und Verminderung der Alltagsaktivität mit all seinen Folgeerscheinungen führen. Der Muskel wird anfälliger für Verletzungen (Krämpfe, Zerrungen, Risse), die Sehnen zeigen eine erhöhte Entzündungsneigung auf und die Wirbelsäule reagiert nicht selten mit Steilstellung oder Verkrümmung. Werden Triggerpunkte nicht behandelt, können Blockaden an Gelenken entstehen, welche die allgemeine Bewegungsfähigkeit einschränken. Dies führt zu einem Teufelskreis: Eine reduzierte Bewegung verstärkt den Triggerpunkt.


Was sind die Ursachen für Triggerpunkte?

Wenn unser Bewegungsapparat üb erlastet ist oder wir dauerhaft eine schlechte Haltung einnehmen und unsere Statik leidet, kommt es zu unerwünschten Resultaten: myofasziale Triggerpunkte, Tenderpoints, Hartspann, verklebte Faszien, muskuläre Verspannungen, Myogelosen, Hypertonus der Muskulatur. Hier erklären wir euch, wie es dazu kommt:

Osteopathische Perspektive

Bewegen ist Leben! Diese Weisheit spiegelt alles wider: Ohne Bewegung funktioniert in unserem Körper gar nichts. Und damit meinen wir nicht nur die Bewegung, die man von außen sehen kann und die z. B. über unsere Gelenke stattfindet. Wir meinen auch die Bewegung aller Flüssigkeiten im Körper (Blut, Lymphe etc.) und die Bewegung der Organe bis hin zur Zellbewegung – ohne diese ganzheitliche Formel kann der Körper als Einheit nicht funktionieren.

Gelenkblockaden führen zu einer kompensatorischen Anspannung im umliegenden Gewebe (Muskulatur, Bindegewebe, Faszien). Durch die Anspannung werden kleine Gefäße abgedrückt und es kommt zu einer Unterversorgung. Die zirkulatorischen Störungen bewirken wiederum, dass das Gewebe fester wird – ein Teufelskreis, der zu muskulären Problemen führt.

Weiterer osteopathischer Aspekt

Ein organisches Leiden wie z. B. eine Magenschleimhautentzündung kann muskuläre Schmerzen im Bewegungsapparat hervorrufen. Der Magen wird durch Nerven versorgt, die aus Höhe der Brustwirbelsäule austreten und unter anderem zum Magen verlaufen. Hat nun der Magen eine Störung jeglicher Art, werden über Reflex-Mechanismen mehrere, ständig hintereinander projizierte Reize über die Nerven zurück in die Brustwirbelsäule gesendet. Die Nerven, die aus der Brustwirbelsäule treten, versorgen nicht nur den Magen, sondern auch Muskulatur. Die Muskulatur, die über die gleichen Nerven mit dem Magen verbunden sind, bekommen durch die Magenstörung unzählige negative Impulse, die dem Muskel schaden.

Physiotherapeutische Perspektive

Die kleinste Einheit des Muskels besteht aus Aktin und Myosin.

Das Myosin verbindet sich mit dem Aktin, um schließlich eine Muskelkontraktion zu bewirken. Dieses Zusammenspiel muss ständig und exakt funktionieren, um ein reibungsloses Anspannen und Entspannen des Muskels zu gewährleisten. Der Vorgang wird aber auch von negativen Reizen beeinflusst und führt dann zu Disharmonien im Muskel. Das Myosin kann sich beispielsweise verhaken oder einklemmen, sodass keine adäquate Entspannung des Muskels eingeleitet werden kann. Eine weitere Ursache kann auch eine Überlastung des Muskels sein: Langes Sitzen am Arbeitsplatz, eine Überbeanspruchung im Sport oder ein Trauma können das Gleitverhalten von Myosin und Aktin negativ beeinflussen. Damit sind Tür und Tor geöffnet für die Entstehung von myofaszialen Triggerpunkten.

Biomechanische Perspektive

Der Motor des Autos braucht Schmiere, also Motoröl, damit alle Mechanismen untereinander funktionieren. Unser Motoröl heißt Luprizin. Dieser außergewöhnliche Stoff liegt auf den Faszien und auf den Sehnenscheiden und ist dafür verantwortlich, dass unsere Gewebe untereinander nicht verkleben oder sich störend aneinander reiben. Durch Bewegungsmangel oder immer wiederkehrende gleiche Bewegungsabläufe produziert der Körper weniger Luprizin. Das Gewebe verklebt und es kommt zu Reizzuständen.

Wissenschaftliche Perspektive

Durch Überbelastung entstandene Gelenkblockaden führen zu einer myofaszialen Spannung. Die Gewebskontraktion verursacht einen zirkulatorischen Stau, die Durchblutung wird gestört und es kommt zu einer Unterversorgung. Der PH-Wert sinkt und es entsteht ein saures Milieu (Azidose). Das Neuropeptid Substanz P aktiviert Mastzellen. In der Folge kommt es zu einer Histaminausschüttung. So entsteht ein Reiz- bzw. Entzündungszustand.

Überlastung im Alltag

Akutes Entstehen von Triggerpunkten: etwa bei einem Sportler durch eine plötzliche Zerrung (bspw. eine Adduktorenzerrung beim Fußballer) oder durch einen Unfall (bspw. Schlag oder Tritt gegen den Muskel). Auch ein Autounfall kann die Halsmuskulatur akut überdehnen (sogenanntes Schleudertrauma). Triggerpunkte können aber auch ohne erkennbares plötzliches Ereignis entstehen. Beim Sportler etwa durch zu intensives oder zu einseitiges Training mit zu kurzen Erholungspausen.

Am häufigsten ist heutzutage sicherlich die chronische Fehlbelastung der Muskulatur durch einseitige berufliche Tätigkeiten (Bandarbeit) oder Fehlhaltungen am Schreibtisch vor dem Computer. Obwohl die Muskeln wenig bewegt werden, leisten sie mit der Haltearbeit des Kopfes und des Oberkörpers doch Höchstarbeit.

Der Mensch und seine Muskeln sind von der Natur für Bewegung gemacht und nicht für ganztägiges Sitzen am Schreibtisch oder Stehen vor Maschinen. Hierbei sind oft die Schulter-, Nacken- und Armmuskulatur betroffen. Es kann zu Kopfschmerzen und Armschmerzen mit Ausstrahlungen bis in die Finger kommen.

Wie du deine Triggerpunkte einfach und korrekt selbst behandeln kannst, erfährst du unter Übungen.


Home / Anwendung / Triggerpunkte

Was sind die Ursachen für Triggerpunkte?

Wenn unser Bewegungsapparat üb erlastet ist oder wir dauerhaft eine schlechte Haltung einnehmen und unsere Statik leidet, kommt es zu unerwünschten Resultaten: myofasziale Triggerpunkte, Tenderpoints, Hartspann, verklebte Faszien, muskuläre Verspannungen, Myogelosen, Hypertonus der Muskulatur. Hier erklären wir euch, wie es dazu kommt:

Osteopathische Perspektive

Bewegen ist Leben! Diese Weisheit spiegelt alles wider: Ohne Bewegung funktioniert in unserem Körper gar nichts. Und damit meinen wir nicht nur die Bewegung, die man von außen sehen kann und die z. B. über unsere Gelenke stattfindet. Wir meinen auch die Bewegung aller Flüssigkeiten im Körper (Blut, Lymphe etc.) und die Bewegung der Organe bis hin zur Zellbewegung – ohne diese ganzheitliche Formel kann der Körper als Einheit nicht funktionieren.

Gelenkblockaden führen zu einer kompensatorischen Anspannung im umliegenden Gewebe (Muskulatur, Bindegewebe, Faszien). Durch die Anspannung werden kleine Gefäße abgedrückt und es kommt zu einer Unterversorgung. Die zirkulatorischen Störungen bewirken wiederum, dass das Gewebe fester wird – ein Teufelskreis, der zu muskulären Problemen führt.

Weiterer osteopathischer Aspekt

Ein organisches Leiden wie z. B. eine Magenschleimhautentzündung kann muskuläre Schmerzen im Bewegungsapparat hervorrufen. Der Magen wird durch Nerven versorgt, die aus Höhe der Brustwirbelsäule austreten und unter anderem zum Magen verlaufen. Hat nun der Magen eine Störung jeglicher Art, werden über Reflex-Mechanismen mehrere, ständig hintereinander projizierte Reize über die Nerven zurück in die Brustwirbelsäule gesendet. Die Nerven, die aus der Brustwirbelsäule treten, versorgen nicht nur den Magen, sondern auch Muskulatur. Die Muskulatur, die über die gleichen Nerven mit dem Magen verbunden sind, bekommen durch die Magenstörung unzählige negative Impulse, die dem Muskel schaden.

Physiotherapeutische Perspektive

Die kleinste Einheit des Muskels besteht aus Aktin und Myosin.

Das Myosin verbindet sich mit dem Aktin, um schließlich eine Muskelkontraktion zu bewirken. Dieses Zusammenspiel muss ständig und exakt funktionieren, um ein reibungsloses Anspannen und Entspannen des Muskels zu gewährleisten. Der Vorgang wird aber auch von negativen Reizen beeinflusst und führt dann zu Disharmonien im Muskel. Das Myosin kann sich beispielsweise verhaken oder einklemmen, sodass keine adäquate Entspannung des Muskels eingeleitet werden kann. Eine weitere Ursache kann auch eine Überlastung des Muskels sein: Langes Sitzen am Arbeitsplatz, eine Überbeanspruchung im Sport oder ein Trauma können das Gleitverhalten von Myosin und Aktin negativ beeinflussen. Damit sind Tür und Tor geöffnet für die Entstehung von myofaszialen Triggerpunkten.

Biomechanische Perspektive

Der Motor des Autos braucht Schmiere, also Motoröl, damit alle Mechanismen untereinander funktionieren. Unser Motoröl heißt Luprizin. Dieser außergewöhnliche Stoff liegt auf den Faszien und auf den Sehnenscheiden und ist dafür verantwortlich, dass unsere Gewebe untereinander nicht verkleben oder sich störend aneinander reiben. Durch Bewegungsmangel oder immer wiederkehrende gleiche Bewegungsabläufe produziert der Körper weniger Luprizin. Das Gewebe verklebt und es kommt zu Reizzuständen.

Wissenschaftliche Perspektive

Durch Überbelastung entstandene Gelenkblockaden führen zu einer myofaszialen Spannung. Die Gewebskontraktion verursacht einen zirkulatorischen Stau, die Durchblutung wird gestört und es kommt zu einer Unterversorgung. Der PH-Wert sinkt und es entsteht ein saures Milieu (Azidose). Das Neuropeptid Substanz P aktiviert Mastzellen. In der Folge kommt es zu einer Histaminausschüttung. So entsteht ein Reiz- bzw. Entzündungszustand.

Überlastung im Alltag

Akutes Entstehen von Triggerpunkten: etwa bei einem Sportler durch eine plötzliche Zerrung (bspw. eine Adduktorenzerrung beim Fußballer) oder durch einen Unfall (bspw. Schlag oder Tritt gegen den Muskel). Auch ein Autounfall kann die Halsmuskulatur akut überdehnen (sogenanntes Schleudertrauma). Triggerpunkte können aber auch ohne erkennbares plötzliches Ereignis entstehen. Beim Sportler etwa durch zu intensives oder zu einseitiges Training mit zu kurzen Erholungspausen.

Am häufigsten ist heutzutage sicherlich die chronische Fehlbelastung der Muskulatur durch einseitige berufliche Tätigkeiten (Bandarbeit) oder Fehlhaltungen am Schreibtisch vor dem Computer. Obwohl die Muskeln wenig bewegt werden, leisten sie mit der Haltearbeit des Kopfes und des Oberkörpers doch Höchstarbeit.

Der Mensch und seine Muskeln sind von der Natur für Bewegung gemacht und nicht für ganztägiges Sitzen am Schreibtisch oder Stehen vor Maschinen. Hierbei sind oft die Schulter-, Nacken- und Armmuskulatur betroffen. Es kann zu Kopfschmerzen und Armschmerzen mit Ausstrahlungen bis in die Finger kommen.

Wie du deine Triggerpunkte einfach und korrekt selbst behandeln kannst, erfährst du unter Übungen.


Home / Anwendung / Triggerpunkte

Was sind die Ursachen für Triggerpunkte?

Wenn unser Bewegungsapparat üb erlastet ist oder wir dauerhaft eine schlechte Haltung einnehmen und unsere Statik leidet, kommt es zu unerwünschten Resultaten: myofasziale Triggerpunkte, Tenderpoints, Hartspann, verklebte Faszien, muskuläre Verspannungen, Myogelosen, Hypertonus der Muskulatur. Hier erklären wir euch, wie es dazu kommt:

Osteopathische Perspektive

Bewegen ist Leben! Diese Weisheit spiegelt alles wider: Ohne Bewegung funktioniert in unserem Körper gar nichts. Und damit meinen wir nicht nur die Bewegung, die man von außen sehen kann und die z. B. über unsere Gelenke stattfindet. Wir meinen auch die Bewegung aller Flüssigkeiten im Körper (Blut, Lymphe etc.) und die Bewegung der Organe bis hin zur Zellbewegung – ohne diese ganzheitliche Formel kann der Körper als Einheit nicht funktionieren.

Gelenkblockaden führen zu einer kompensatorischen Anspannung im umliegenden Gewebe (Muskulatur, Bindegewebe, Faszien). Durch die Anspannung werden kleine Gefäße abgedrückt und es kommt zu einer Unterversorgung. Die zirkulatorischen Störungen bewirken wiederum, dass das Gewebe fester wird – ein Teufelskreis, der zu muskulären Problemen führt.

Weiterer osteopathischer Aspekt

Ein organisches Leiden wie z. B. eine Magenschleimhautentzündung kann muskuläre Schmerzen im Bewegungsapparat hervorrufen. Der Magen wird durch Nerven versorgt, die aus Höhe der Brustwirbelsäule austreten und unter anderem zum Magen verlaufen. Hat nun der Magen eine Störung jeglicher Art, werden über Reflex-Mechanismen mehrere, ständig hintereinander projizierte Reize über die Nerven zurück in die Brustwirbelsäule gesendet. Die Nerven, die aus der Brustwirbelsäule treten, versorgen nicht nur den Magen, sondern auch Muskulatur. Die Muskulatur, die über die gleichen Nerven mit dem Magen verbunden sind, bekommen durch die Magenstörung unzählige negative Impulse, die dem Muskel schaden.

Physiotherapeutische Perspektive

Die kleinste Einheit des Muskels besteht aus Aktin und Myosin.

Das Myosin verbindet sich mit dem Aktin, um schließlich eine Muskelkontraktion zu bewirken. Dieses Zusammenspiel muss ständig und exakt funktionieren, um ein reibungsloses Anspannen und Entspannen des Muskels zu gewährleisten. Der Vorgang wird aber auch von negativen Reizen beeinflusst und führt dann zu Disharmonien im Muskel. Das Myosin kann sich beispielsweise verhaken oder einklemmen, sodass keine adäquate Entspannung des Muskels eingeleitet werden kann. Eine weitere Ursache kann auch eine Überlastung des Muskels sein: Langes Sitzen am Arbeitsplatz, eine Überbeanspruchung im Sport oder ein Trauma können das Gleitverhalten von Myosin und Aktin negativ beeinflussen. Damit sind Tür und Tor geöffnet für die Entstehung von myofaszialen Triggerpunkten.

Biomechanische Perspektive

Der Motor des Autos braucht Schmiere, also Motoröl, damit alle Mechanismen untereinander funktionieren. Unser Motoröl heißt Luprizin. Dieser außergewöhnliche Stoff liegt auf den Faszien und auf den Sehnenscheiden und ist dafür verantwortlich, dass unsere Gewebe untereinander nicht verkleben oder sich störend aneinander reiben. Durch Bewegungsmangel oder immer wiederkehrende gleiche Bewegungsabläufe produziert der Körper weniger Luprizin. Das Gewebe verklebt und es kommt zu Reizzuständen.

Wissenschaftliche Perspektive

Durch Überbelastung entstandene Gelenkblockaden führen zu einer myofaszialen Spannung. Die Gewebskontraktion verursacht einen zirkulatorischen Stau, die Durchblutung wird gestört und es kommt zu einer Unterversorgung. Der PH-Wert sinkt und es entsteht ein saures Milieu (Azidose). Das Neuropeptid Substanz P aktiviert Mastzellen. In der Folge kommt es zu einer Histaminausschüttung. So entsteht ein Reiz- bzw. Entzündungszustand.

Überlastung im Alltag

Akutes Entstehen von Triggerpunkten: etwa bei einem Sportler durch eine plötzliche Zerrung (bspw. eine Adduktorenzerrung beim Fußballer) oder durch einen Unfall (bspw. Schlag oder Tritt gegen den Muskel). Auch ein Autounfall kann die Halsmuskulatur akut überdehnen (sogenanntes Schleudertrauma). Triggerpunkte können aber auch ohne erkennbares plötzliches Ereignis entstehen. Beim Sportler etwa durch zu intensives oder zu einseitiges Training mit zu kurzen Erholungspausen.

Am häufigsten ist heutzutage sicherlich die chronische Fehlbelastung der Muskulatur durch einseitige berufliche Tätigkeiten (Bandarbeit) oder Fehlhaltungen am Schreibtisch vor dem Computer. Obwohl die Muskeln wenig bewegt werden, leisten sie mit der Haltearbeit des Kopfes und des Oberkörpers doch Höchstarbeit.

Der Mensch und seine Muskeln sind von der Natur für Bewegung gemacht und nicht für ganztägiges Sitzen am Schreibtisch oder Stehen vor Maschinen. Hierbei sind oft die Schulter-, Nacken- und Armmuskulatur betroffen. Es kann zu Kopfschmerzen und Armschmerzen mit Ausstrahlungen bis in die Finger kommen.

Wie du deine Triggerpunkte einfach und korrekt selbst behandeln kannst, erfährst du unter Übungen.


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