Beckenbodenschmerzen: Wenn der Unterleib SOS funkt
|
Lesezeit 7 min
Versandkostenfrei in DEUTSCHLAND ab 50€ Warenwert
|
Lesezeit 7 min
Beckenbodenschmerzen sind keine Seltenheit und äußern sich oft als lästiges Ziehen und Drücken im Unterleib. Das kann echt unangenehm werden und den Alltag ganz schön vermiesen – sei es beim Sitzen im Büro, nach einer längeren Fahrradtour oder in Phasen mit erhöhtem Stress. Viele Menschen kämpfen mit Schmerzen im Beckenboden und fragen sich: „Woher kommt das eigentlich?“ Und vor allem: Was kann ich dagegen tun?
In unserem TMX-Blogbeitrag zum Thema Beckenbodenschmerzen werfen wir einen Blick auf die Symptome, Ursachen und Therapien bei Schmerzen im Beckenboden, damit du deinen Beckenboden wieder in Topform bringst!
Beckenbodenschmerzen sind Beschwerden, die im Bereich des Beckenbodens auftreten. Der Beckenboden ist eine Gruppe von Muskeln und Gewebe, die den unteren Teil des Beckens auskleiden und eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der Beckenorgane (wie Blase, Darm und Gebärmutter) spielen.
Wenn diese Muskulatur verspannt, verletzt oder gereizt ist, kann es zu Schmerzen im Bereich des Beckens kommen. Denn der Beckenboden ist ein Muskel wie jeder andere des Körpers, der bei Verspannungen und Co. zu Beschwerden führen kann. Durch langes Stehen, Sitzen oder übermäßigen Sport können die Beschwerden und Schmerzen verstärkt werden.
Viele Menschen wissen nicht einmal, dass sie einen Beckenboden besitzen, geschweige denn, dass sie diesen bewusst anspannen können. So kann auch das Wahrnehmen von Verspannungen im Beckenboden für viele Menschen schwierig sein. In einem kleinen Selbstexperiment kannst du deinen Beckenboden ganz einfach erspüren. Spanne deinen Unterbauch fest an und du wirst merken, dass sich auch dein Beckenboden zusammenzieht.
Auch die Wissenschaft weiß über den Beckenboden relativ wenig. Bestimmt hast du den Beckenboden schon einmal in einem Lehrbuch in der Schule gesehen – aber wahrscheinlich nur die Darstellung des weiblichen Beckenbodens im Zusammenhang mit Geburten.
Wenn der Beckenboden angespannt wird, ist auch eine Festigkeit im Unterbauch spürbar. Während des Atmens arbeiten beide Bereiche immer synchron: Bei der Einatmung dehnen sich Unterbauch und Beckenboden aus, und bei der Ausatmung ziehen sie sich zusammen.
Der Beckenboden ist eine komplexe Struktur aus Muskeln, Bindegewebe und Faszien in der Beckenhöhle bei Frauen und Männern. Diese Muskelplatte besteht aus drei Muskeln. Die Muskeln des Beckenbodens erstrecken sich vom Schambein bis zum Steißbein und sind in mehreren Schichten gitterförmig angeordnet, um verschiedene Funktionen zu erfüllen.
Unser Beckenboden muss sehr stark und belastbar sein, da er alle Organe des Beckens, eigentlich sogar den gesamten Rumpf, trägt. Er bildet den unteren Abschluss des Beckens und spielt eine wichtige Rolle bei der Unterstützung und Stabilisierung der inneren Organe, wie zum Beispiel der Blase, des Dammbereichs und bei Frauen der Gebärmutter.
Eine der Hauptaufgaben des Beckenbodens ist die Kontrolle der Harn- und Stuhlausscheidung. Die Muskeln des Beckenbodens umschließen die Harnröhre und den After und ermöglichen die bewusste Kontrolle von Harndrang und Stuhl. Diese Muskeln spannen sich an, um den Harndrang zu stoppen, und entspannen sich, um die Entleerung zu ermöglichen. Bei Frauen unterstützt der Beckenboden zudem die vaginale Öffnung, was für den Geschlechtsverkehr und die Geburt wichtig ist.
Neben der Kontinenz-Kontrolle spielt der Beckenboden eine wesentliche Rolle bei der Stabilisierung der Körpermitte und ermöglicht uns eine aufrechte Haltung. Er arbeitet eng mit den Bauch- und Rückenmuskeln sowie dem Zwerchfell zusammen, um eine stabile Körperhaltung zu gewährleisten und die Belastungen des Alltags abzufangen. Besonders bei körperlichen Aktivitäten wie Heben, Tragen oder Sport ist der Beckenboden stark gefordert.
Das Becken umschließt zudem die Geschlechtsorgane und spielt daher auch eine Rolle beim Geschlechtsverkehr. Bei Frauen kann ein starker Beckenboden die Empfindungen während des Geschlechtsverkehrs verstärken und die Orgasmusfähigkeit verbessern. Bei Männern unterstützt der Beckenboden die Erektions- und Ejakulationsfunktion.
Wie bereits erwähnt, treten Beckenbodenschmerzen bei verspannten Beckenbodenmuskeln (Beckenbodenmyalgie) und bei Verspannungen des Bindegewebes und der Faszien auf. Häufig beschreiben Betroffene diese Schmerzen als ein dumpfes, ziehendes oder drückendes Gefühl im unteren Beckenbereich. Manchmal treten die Schmerzen auch als brennendes oder stechendes Empfinden auf. Die Art der Schmerzen kann sich jedoch von Person zu Person unterscheiden:
Bei Frauen können sich die Beschwerden zyklisch verstärken, zum Beispiel rund um die Regel, wenn hormonelle Veränderungen die Durchblutung und Muskelspannung beeinflussen. Manche Frauen berichten auch über Schmerzen im Bereich der Scheide oder der Schamlippen, insbesondere beim Sitzen oder beim Geschlechtsverkehr. Gerade bei Frauen ist eine sorgfältige Anamnese daher besonders wichtig.
Die Triggerpunkt-Massage ist eine spezialisierte Technik zur Behandlung von verspannter Muskulatur und festem Bindegewebe, einschließlich solcher im Beckenbodenbereich. Mit unseren TMX-Trigger-Produkten kannst du deine Triggerpunkte ganz bequem von zu Hause aus behandeln. Unsere Trigger-Tools arbeiten im Vergleich zu anderen Produkten mit einem tiefen, punktuellen und langanhaltenden Druck. Dadurch erreichst du sogar den tiefliegenden Teil des Bindegewebes und minderst deine Beschwerden langfristig.
Zur Behandlung verspannter Beckenbodenmuskulatur eignet sich besonders der TMX Beckenbodentrigger. Insbesondere Beckenbeschwerden, deren Ursache akute muskuläre Verspannungen sind, sowie langanhaltende Schmerzen im Beckenbodenbereich können durch die Behandlung von Triggerpunkten mit unserem TMX Beckenbodentrigger nachhaltig gelindert werden.
Mit unserem TMX Beckenbodentrigger kannst du unterstützend deine Beckenbeschwerden effektiv und ganz bequem von zu Hause behandeln. Suche dafür nach deinen Triggerpunkten, die sich leicht durch Schmerz oder erhöhten Druck in diesem Bereich bemerkbar machen. Übe dann mit dem TMX Beckenbodentrigger sanften, aber festen Druck auf den identifizierten Triggerpunkt aus. Halte den Druck für etwa 30–90 Sekunden oder bis der Schmerz nachlässt. Atme dabei tief und gleichmäßig, um die Entspannung der Muskeln zu fördern. Sanfte Dehnübungen für den Beckenboden und die umliegenden Muskelgruppen nach dem Triggern können die Behandlung unterstützen und deine Flexibilität zusätzlich verbessern.
Beckenbodenschmerzen können viele Ursachen haben und sich bei jedem Menschen anders äußern. Die folgenden Fragen helfen dir dabei, typische Beschwerden besser einzuordnen und erste Zusammenhänge zu verstehen.
Eine Beckenbodenentzündung verursacht häufig ein brennendes, drückendes oder ziehendes Gefühl im unteren Beckenbereich. Viele Betroffene spüren Schmerzen beim Sitzen, ein Spannungsgefühl im Dammbereich oder Beschwerden beim Wasserlassen. Die Symptome können phasenweise auftreten oder dauerhaft bestehen.
Das Beckenbodenschmerzsyndrom (auch CPPS – Chronic Pelvic Pain Syndrome) bezeichnet anhaltende, schwer zuzuordnende Schmerzen im Beckenboden. Häufig entstehen sie durch muskuläre Verspannungen, Reizungen von Nerven oder eine Überaktivität der Beckenbodenmuskulatur. Da mehrere Strukturen im Becken eng zusammenarbeiten, kann das Syndrom vielfältige Beschwerden auslösen, die nicht nur einzelne Organe betreffen.
Beckenbodenschmerzen können in verschiedene Körperbereiche ausstrahlen, da der Beckenboden stark vernetzt ist. Typische Schmerzregionen sind:
Auch Beschwerden rund um Prostata oder Harnblase werden häufig als Beckenbodenschmerzen wahrgenommen.