Schmerzen zwischen den Schulterblättern – was haben Magen und Zwerchfell damit zu tun?

Schmerzen zwischen den Schulterblättern – was haben Magen und Zwerchfell damit zu tun?

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Zur Orientierung - der Bereich zwischen den Schulterblättern befindet sich mittig im oberen Rücken. Unter den Schulterblättern verlaufen Nerven, Muskeln und die Rippen, ein Bereich also, der anfällig ist für vielfältige Schmerzbilder.


Aus osteopathischer Sicht sind der Brustkorb und der Oberbauch einer der wichtigsten Dreh- und Angelpunkte im menschlichen Körper. Zwischen der Brustwirbelsäule und dem vorne liegenden Brustbein verlaufen sehr wichtige Gefäße und Nerven. Nicht zu vergessen, dass unser Herz und beide Lungenflügel dort den meisten Platz in Anspruch nehmen.


Im Inneren des Brustkorbes, im sog. Mediastinum (Mittelfellraum), spannen sich dicke und wichtige Faszien von einer Seite zur anderen.

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Das Zwerchfell hat einen großen Einfluss auf unser Inneres

Unser  Zwerchfell trennt Brust- und Bauchhöhle  und bildet damit den unteren Deckel des Mediastinums. Das Zwerchfell ist unser zentraler Atemmuskel, der nerval mit der Halswirbelsäule verbunden ist. Zudem hat das Zwerchfell unterschiedlichste Ansatzpunkte, u. a. im Inneren der Lendenwirbelsäule sowie an den Rippen und an unserer Brustwirbelsäule.


Entstehen im Zwerchfell Spannungen, z. B. durch Blockaden der Rippen oder der Brustwirbelsäule, verliert das Zwerchfell deutlich an  Beweglichkeit und Flexibilität. Das äußert sich u. a. in Atembeschwerden, Schmerzen zwischen der Brust, aber auch in Beschwerden, die zwischen den Schulterblättern auftreten.

Wenn Stress auf den Magen schlägt

Eine weitere wichtige fasziale Verbindung ist der Zusammenschluss zwischen Zwerchfell und unserem Magen. Dabei ist „ungesunder“ Stress die häufigste Ursache für eine sogenannte „verdeckte“ Magenschleimhautentzündung – diese kennt ihr vielleicht auch unter dem Begriff „ Gastritis “. Eine Gastritis verläuft über einen gewissen Zeitraum „schleichend“ und bricht dann mit Magenschmerzen, Sodbrennen und Reflux auf.


Leidet der Magen an einer solchen Stresssituation, will er sich schützen und zieht sich daher zusammen. Es tritt eine Art muskulärer „Spasmus“  auf und dieser führt tatsächlich häufig zu Schmerzen zwischen den Schulterblättern. Wichtig dabei zu wissen: Der Magen bekommt seinen „nervalen Strom“ aus der Brustwirbelsäule. Entstehen dort also Störungen, wird diese  Information direkt an die Brustwirbelsäule zurückgeschickt.


Ihr seht,  Zwerchfell und Magen stehen in einer engen Beziehung  und durch ihre faszialen Verbindungen können Beschwerden insbesondere in den Bereichen Lendenwirbelsäule, Brustwirbelsäule und der Halswirbelsäule verursacht werden.

Was kann das sein, Schmerzen zwischen den Schulterblättern?

Häufig entstehen Schulterblatt-Schmerzen durch sehr langes Sitzen, Bewegungsmangel oder hohe körperliche Belastung. Die Ursachen sind jedoch sehr vielfältig, denn auch ein Bandscheibenvorfall, Rippenblockaden, Lungenentzündungen oder auch Skoliose können die Urheber der Schulterblatt-Schmerzen zwischen den Schulterblättern sein.


Muskuläre Verspannungen, Kalkablagerungen oder auch Entzündungen treten häufig unter dem Schulterdach auf. Dies ist der höchste Punkt des Schulterblattes, der als eine Art knöchernes Dach über dem Schultergelenk fungiert. Durch die eben genannten Ursachen kommt es häufig zu Einklemmungsschmerzen, was weiter zu starken Beeinträchtigungen der Bewegung, Schulterschmerzen oder auch Empfindungsstörungen führen kann. Die Schulterblätter sind dabei oft nicht der Auslöser für diese Beschwerden. Vielmehr strahlen Schmerzen aus dem Rücken-, Nacken- oder auch Schulterbereich sowie der Halswirbelsäule aus, sodass die auftretenden Schmerzen verstärkt zwischen den Schulterblättern verortet werden.


Es kann auch vorkommen, dass das Brennen zwischen den Schulterblättern  durch organische Probleme wie etwa Herz- oder Lungenbeschwerden entstehen kann. Schmerzen zwischen den Schulterblättern können dazu neigen, chronisch zu werden. Sollte es so weit kommen, sollte es  ärztlich abgeklärt  werden, besonders wenn es mit Fieber, Atemproblemen oder allgemeinem Unwohlsein einhergeht.

Die Rolle der Körperhaltung – Schmerzen beim Sitzen?

Die Körperhaltung spielt bei Schmerzen zwischen den Schulterblättern eine zentrale Rolle. Eine überwiegend gebeugte Haltung (Fehlhaltung), zum Beispiel durch Bildschirmarbeit am Schreibtisch, bei der wir dazu neigen, unsere Schultern nach vorn zu ziehen und unseren Kopf vorzuneigen, führt oft zu Überlastung und Verspannungen der Rückenmuskulatur. Unsere Schultermuskulatur fühlt sich dadurch gezwungen, durchgängig Stabilität zu bieten, was aber weniger gut ist, als es sich anhört. Diese Position kann zur Folge haben, dass wir  im Nackenbereich oder zwischen den Schulterblättern Schmerzen oder auch eine Art Brennen verspüren.


Aber auch der Alltag, durch das ständige Schauen auf unsere Smartphones, kann unserer Muskulatur schaden. Denn eine dauerhaft gebeugte Haltung führt oft zu einer Verkürzung unserer Muskulatur im Brustbereich. Das wiederum kann sich negativ auf unsere Schulterblätter auswirken, da diese dem Zug der Brustmuskulatur entgegenwirken  müssen. Ist die Schulterblattmuskulatur  jedoch ermüdet, führt auch das zu Muskelverspannungen, Schmerzen oder Brennen zwischen den Schulterblättern.

Schulterblatt-Schmerzen: Falsch gelegen, verspannt und aufgewacht?

Ja, auch die Schlafposition kann sich auf Schmerzen zwischen den Schulterblättern auswirken. Auch hier kann eine falsche Lagerung des Gewichts zu Überbelastungen oder Verspannungen führen. Vor allem, da man meist mehrere Stunden am Stück schläft und eine falsche oder unvorteilhafte Position beim Schlafen  erheblichen Einfluss auf diese Art von Schmerzen hat.


Die beste Schlafposition ist die Rückenlage. Sie gilt als besonders gelenkschonend  bei Schulter- oder Nackenbeschwerden. In dieser Position wird der Druck auf die Schultern, den Nacken und die Wirbelsäule minimiert, da das Körpergewicht gleichmäßig verteilt wird. Besonders bei Schmerzen zwischen den Schulterblättern oder um den Schultergürtel kann mit einem Kissen unter den Armen eine neutrale Position gehalten werden, welche die Gelenke zusätzlich schont.

Endlich wieder schmerzfrei – was bei Schulterblattschmerzen hilft

Schmerzen oder Brennen zwischen den Schulterblättern hängen in den meisten Fällen mit Verspannungen oder leichten Blockaden der Muskulatur zusammen. Um Beschwerden zu lindern oder vorzubeugen, sind Bewegung, Entspannung und eine gute Haltung besonders wichtig.


Hilfreiche Maßnahmen bei Schmerzen zwischen den Schulterblättern:


  • regelmäßige Bewegung und Dehnübungen
  • Wärmeanwendungen zur Entspannung der Muskulatur
  • Massagen mit Ölen aus Heilpflanzen zur Förderung der Durchblutung
  • Schmerzgele oder Schmerzmittel bei akuten Beschwerden
  • ergonomischer Arbeitsplatz und regelmäßige Bewegungspausen
  • richtige Schlafposition, bestenfalls auf dem Rücken
  • regelmäßiges Training zur Stärkung der Rücken- und Schultermuskulatur
  • Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation zum Stressabbau
  • rückenschonendes Heben schwerer Gegenstände aus den Knien

Besonders Übungen zur Dehnung der betroffenen Muskelbereiche  eignen sich bei Verspannungen oder leichten Blockaden im Schulterblattbereich. Da Stress ebenfalls Muskelverspannungen fördern kann, spielen auch ausreichend Erholung und Entspannung eine wichtige Rolle für die Regeneration des Körpers.

Brennen zwischen den Schulterblättern: Was kann ich von diesem Wissen für mich mitnehmen?

Wichtig ist, dass du deine Brustwirbelsäule und dein Zwerchfell regelmäßig in Bewegung bringst. Überschüssige myofasziale Spannungen solltest du konsequent mit dem  TMX Trigger Original Plus eliminieren. Durch gezielte Beweglichkeits- und Atemübungen bringst du dein Zwerchfell in Form und Schmerzen gehören der Vergangenheit an.


Wie das alles funktioniert und die jeweils passenden Übungen findest du auf unserer TMX® Connect WebApp: Einfach unsere 30-Tage-Schmerzfrei-Programme anklicken und deinem Schmerz aktiv den Kampf ansagen.

Viel Erfolg wünscht dein TMX-Team!

FAQ – häufig gestellte Fragen zu Schmerzen zwischen den Schulterblättern

Können Schmerzen zwischen den Schulterblättern von der Lunge kommen?

Ja, Schmerzen zwischen den Schulterblättern können auch von der Lunge kommen. Neben muskulären Verspannungen oder Fehlhaltungen können in manchen Fällen auch Lungenbeschwerden die Ursache sein. Dazu gehören beispielsweise:


  • Lungenentzündungen
  • Reizungen des Brustkorbs
  • Atemwegserkrankungen
  • Erkrankungen des Rippenfells

Treten die Schmerzen zusätzlich mit Symptomen wie Atemnot, Husten, Fieber oder allgemeinem Unwohlsein auf, sollte dies ärztlich abgeklärt werden. Häufiger entstehen Schulterblatt-Schmerzen jedoch durch Verspannungen, langes Sitzen oder Fehlhaltungen.

Was liegt zwischen den Schulterblättern?

Zwischen den Schulterblättern befinden sich zahlreiche wichtige Strukturen des Körpers. Dazu zählen:


  • Muskeln und Faszien
  • Nervenbahnen
  • Rippen und Brustwirbelsäule
  • Blutgefäße
  • Teile des Brustkorbs und des Mediastinums

Auch das Zwerchfell, die Lunge sowie fasziale Verbindungen zum Magen stehen mit diesem Bereich in Verbindung. Deshalb kann ein Brennen zwischen den Schulterblättern sowohl muskuläre als auch organische Ursachen haben.

Welches Organ ist zwischen den Schulterblättern?

Direkt zwischen den Schulterblättern liegt kein einzelnes Organ. Allerdings befinden sich hinter diesem Bereich wichtige Organe und Strukturen des Brustkorbs, darunter:


  • Lunge
  • Herz
  • Speiseröhre
  • Teile des Mediastinums
  • Zwerchfell

Beschwerden zwischen den Schulterblättern können daher in manchen Fällen auch von inneren Organen ausstrahlen. Häufig liegen die Ursachen jedoch im Bereich der Muskulatur, Faszien oder der Brustwirbelsäule.

Was sind die Warnzeichen für Schmerzen im oberen mittleren Rückenbereich?

Schmerzen im oberen mittleren Rückenbereich sind häufig harmlos und entstehen durch Verspannungen oder Fehlhaltungen. Es gibt jedoch Warnzeichen, bei denen Beschwerden ärztlich abgeklärt werden sollten. Dazu gehören:


  • Atemprobleme oder Kurzatmigkeit
  • Fieber oder allgemeines Krankheitsgefühl
  • starke oder plötzlich auftretende Schmerzen
  • Schmerzen mit Ausstrahlung in Brust, Arme oder Nacken
  • Taubheitsgefühle oder Kribbeln
  • anhaltende Beschwerden über mehrere Wochen
  • Schmerzen nach Unfällen oder Verletzungen

Besonders wenn zusätzlich Beschwerden wie Brennen zwischen den Schulterblättern, Druckgefühl im Brustkorb oder starke Bewegungseinschränkungen auftreten, sollte medizinischer Rat eingeholt werden.

Die TMX® Produktempfehlung


Thomas Marx – TMX-Gründer, Physiotherapeut, Osteopath, Chiropraktiker, Heilpraktiker

Thomas Marx

Gründer TMX ®  Trigger GmbH
Trigger Experte, Physiotherapeut, Osteopath, Chiropraktiker, Heilpraktiker, Säuglingsosteopath


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