Rückenschmerzen waren gestern

12. November 2019

Rückenschmerzen waren gestern

Rückenschmerzen waren gestern

Fast die Hälfte der Bevölkerung in den westlichen Industrieländern berichtet über andauernde und wiederkehrende Rückenschmerzen. 80 Prozent der Menschen geben an, in den letzten zwei Jahren unter Rückenschmerzen gelitten zu haben.

§20-ZERTIFIZIERUNG FÜR TMX-KURSKONZEPT

Chronische Rückenschmerzen sind neben Herzerkrankungen der häufigste Grund für Erwerbsunfähigkeit und Frühverrentung. Auch viele junge Patienten sind betroffen. Der Rückenschmerz ist der häufigsten Grund, den es hierzulande in Deutschland für einen Arztbesuch gibt. Patienten mit Rückenschmerzen bleiben oft sehr lange in der Therapie – bis hin zu 48 Monaten. Viele Betroffene erleben dabei keine entscheidende Besserung der Beschwerden.

KWIR BEWEGEN UNS STÄNDIG GLEICH

Funktionell, therapeutisch betrachtet, sind es die „immer wiederkehrenden, gleichen, Haltungs-und Bewegungsmuster“ die wir über Jahre an den Tag legen. Diese sind z.B. das Sitzen am Schreibtisch, Handwerksberufe die zu Überlastungen führen etc. „Wir bewegen uns ständig gleich“! Der Bewegungsapparat des menschlichen Körpers möchte „bewegt“ werden. Nicht nur die Gelenke, die Muskeln und die Faszien brauchen Bewegung sondern auch unsere Organe bis hin zur kleinsten Zelle. Nur durch die Bewegung kann unser Körper funktionieren. Wenn wir also in statische Haltungsmuster oder in immer wieder kehrende gleiche Bewegungsmuster verfallen, überlastet das unser Gewebe.

Wir bekommen Überlastungserscheinungen, das Gewebe wird schlechter zirkuliert „versorgt“ und damit generieren wir Schmerz. Das myofasziale Gewebe zieht sich regelrecht zusammen und es entstehen Drücke und Stauungen und damit verbunden Durchblutungsstörungen innerhalb des Muskels. Tür und Tor für Störfaktoren bzw. Schmerzfaktoren sind geöffnet! Myofasziale Triggerpunkte entstehen und können zu ausstrahlenden Schmerzen zb. in Arm oder Gesäß/Bein führen. Aber auch direkte, lokale Schmerzen entstehen aus myofaszialen Triggerpunkten. Was ist ein myofaszialer Triggerpunkt? Ein myofaszialer Triggerpunkt ist eine knotenartige Verdickung im Muskelgewebe, die durch Überlastungen entstehen.

DIE LÖSUNG LIEGT IN DER TIEFE

Das will heißen, nach heutigem Wissen, haben 80% der Schmerzpatienten, die zum Orthopäden gehen, die Ursache myofasziale Triggerpunkte. Das ist das neue Hauptthema in der Faszienwelt! Es wurde lange über die Faszien geredet und sie wurden über die „Oberfläche“ mit Faszienrollen und Bällen gerollt. Damit muss Schluss sein. Es gibt keine Evidenz und Wirkungsweisen nach Foamrolling. Wir müssen den nächsten Schritt gehen! Wenn wir tiefliegende Schmerzen im Bewegungsapparat z.B. an der Wirbelsäule entgegenwirken wollen, müssen wir in die Tiefe. Aus der Therapie heraus brauchen wir 3 Komponenten, um muskuläre Verspannung adäquat lösen zu können: 1. Tiefe, 2. punktuell, 3. langanhaltend.
Diese 3 Schlüssel ziehen wir uns aus der alten Akupressur, um in der Tiefe das Gewebe lösen zu können. TMX geht den nächsten Schritt in der Eigenbehandlung.

Wir müssen die Muskel – Faszienhüllen in der Tiefe behandeln. Faszienhüllen die den Muskel umschlingen das s.g. „Epimysium“. Die Faszienhüllen die das Muskelfaserbündel umhüllen das s.g. „Perimysium“. Wenn sich zwei Epimysium bzw. Perimysiumschichten treffen, sich aneinander schmiegen, nennt man diesen Bereich „Septum“. Diese Bereiche sind stark durchblutet und dort herrscht eine hohe Innervationdichte. Wenn man diesen Bereich des Muskels durch einen „tiefen“ Druck behandelt bzw. triggert, können daraus sehr positive und nachhaltige Ergebnisse erzielt werden. teif, punktuell und langanhaltend! Dieser Druck durch den TMX Trigger impliziert den physiotherapeutischen Daumen!

WIE KANN DER TMX HELFEN, VORALLEM BEI RÜCKENSCHMERZEN?

Eine altbewährten Therapiemethode die Akupressur belegt dies allerdings und scheint tatsächlich zu halten, was sie verspricht. Wenn wir tiefliegende myofasziale Verspannungen, Verklebungen, Dysfunktionen lösen wollen, brauchen wir drei Komponenten aus der Therapie. Eine punktuelle, langanhaltende tiefe Komponente. Diese drei Faktore sind, laut Manualtherapeuten, essenziell für eine erfolgreiche Therapie einer myofaszialen Verspannung. Diese Methode kommt aus der Akupressur, die bereits seit Jahrtausenden praktiziert wird. Warum? – Weil sie funktioniert! Die Akupressur kommt aus dem alten China und wurde in der Gegenwart zu einer moderneren Triggerpunkttherapie modifiziert. Menschen, die alltägliche, orthopädische Schmerzen, wie z. B. klassische Rückenschmerzen, Schulter-Nackenbeschwerden ,Fuß- oder Wadenschmerzen etc. haben, die aus myofaszialen (muskuläre) Verspannungen aber auch Triggerpunkten resultieren, brauchen diese Therapiemethode, um ihren Schmerzen effektiv entgegenwirken zu können. Nun können wir behaupten, dass es eine tiefliegende Stimulation benötigt, um verkrampftes, verspanntes oder verklebtes Gewebe zu lösen. Die tiefliegende Stimulation bewirkt, dass eine punktuelle Dehnung des verkrampften Gewebes entsteht (hierbei müssen Aktin und Myosin auseinandergezogen oder gepresst werden).

Die langanhaltende Stimulation bewirkt, dass aufneuronaler und hormoneller Ebene eine Hemmung der Schmerzreizweiterleitung resultiert – es tritt eine Hemmung der Schmerfasern ein. Der tiefe Reiz ist rein mechanisch zu verstehen, denn hartnäckige Verspannungen liegen tief im Gewebe, wie beispielsweise chronische somatische Schmerzbilder. Um diese gezielt lösen zu können, muss der Therapeut mit seinem Daumen auch an die tiefliegende myofasziale Störung kommen, um die Verspannung lösen zu können. Das Triggern bekommt somit einen ganz neuen Stellenwert in der Eigenbehandlung für zuhause, auf der Arbeit oder wenn man unterwegs ist. Durch die Triggermethode können wir uns sicher sein, dass man ein Stück altbewährte Therapie mit nach Hause nimmt.

TMX Trigger hat sich der Herausforderung gestellt, ein wirkungsvolles aber einfaches Tool zu entwickeln, um myofaszialen Verspannungen auf therapeutischer Basis den Kampf anzusagen. Denn für TMX steht eins im Vordergrund: den Menschen ein biomechanisches Werkzeug an die Hand zu geben, das bei Verspannungen wirklich funktioniert. Daher ist der TMX original Trigger der erste Trigger für den Endkunden auf den Markt gekommen, um Schmerzen therapeutisch entgegenwirken zu können. Hinter dem Trigger „ORIGINAL“ steckt allerdings noch viel mehr: TMX hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Philosophie – sogar eine eigene neugedachte Triggerwelt – hinter dem Produkt aufzubauen. Neben den Produkten steht auch eine Aufklärung mit eigener Studien auf dem Programm. Diese werden mit Unterstützung von Dr. Robert Schleip geleitet. Innovatives Wissen wird durch die TMX Ausbildungen weitergegeben und durch eine § 20-Zertifizierung anden Endkunden gebracht.

WO LIEGT DER UNTERSCHEID ZWISCHEN ROLLEN UND TRIGGERN

Durch das Rollen generieren wir eine starke Flüssigkeitsansammlung – die Lymphe konzentriert sich auf die Stelle, an der wir uns rollen. Die Superfisciales Faszie wird hier sozusagen stark befeuchtet und ihr Gleitverhalten verbessert. Dadurch erzielen wir mehr Raum für Muskeln, die von der Faszienhülle umschlungen werden. Das Resultat: Wir fühlen uns befreiter und können uns besser bewegen. Dieser Zustand hält aber leider nur maximal 24 Stunden an, denn dann zieht sich das Gewebe wieder zusammen – es verpufft regelrecht! Die TMX Trigger-Methode bedient sich der therapeutischen Akupressur. Wir empfehlen sie, um tiefliegenden Verspannungen eigenständig entgegenzuwirken und Verklebungen effektiv zu beseitigen. Die richtigen funktionellen Übungen und ausreichend Bewegung im oft von Stress und schlechter Körperhaltung geprägten Berufsalltag sind ergänzende Faktoren, um der Statik und dem myofaszialen Geweben zu helfen