Wadenkrämpfe – wie sie entstehen und was du gegen sie machen kannst
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Wir haben es alle schon mindestens einmal erlebt: Wir kommen vom Joggen nach Hause oder wachen gerade auf – und plötzlich trifft es uns: ein Wadenkrampf! Muskelkrämpfe sind ein weit verbreitetes Problem und können uns ganz schön den Tag verderben. Zwar können sie in vielen verschiedenen Muskeln auftreten, am häufigsten betreffen sie jedoch die Wade. Aber warum ist das so? Das und vieles mehr erfährst du in diesem TMX®-Blogbeitrag.
Ein Wadenkrampf ist eine meist plötzlich auftretende, oft sehr schmerzhafte Kontraktion der Wadenmuskulatur. Dabei zieht sich der Muskel unwillkürlich zusammen und verhärtet sich für einige Sekunden oder sogar Minuten. Der starke Schmerz entsteht durch dieses abrupte und intensive Zusammenziehen der Muskelfasern. In vielen Fällen lässt sich der Muskel währenddessen kaum bewegen oder entspannen. Besonders häufig treten nächtliche Wadenkrämpfe auf und reißen Betroffene aus dem Schlaf. Grundsätzlich können sie Menschen jeden Alters betreffen, allerdings steigt die Wahrscheinlichkeit, einen Wadenkrampf zu erleben, mit zunehmendem Alter deutlich an.
In den meisten Fällen handelt es sich bei Wadenkrämpfen um sogenannte idiopathische Beinkrämpfe. Das bedeutet, dass keine eindeutige Ursache festgestellt werden kann. Häufig stehen sie jedoch im Zusammenhang mit einer Überlastung der Muskulatur, etwa durch sportliche Aktivität, oder mit einer verminderten Durchblutung des Wadenmuskels. Mit zunehmendem Alter können sich außerdem Muskeln und Sehnen verkürzen, was das Auftreten von Wadenkrämpfen zusätzlich begünstigt.
Auch Bewegungsmangel kann eine Rolle spielen. Wenn bestimmte Muskelgruppen zu wenig beansprucht werden oder der Körper unter Flüssigkeitsmangel leidet, können Krämpfe ebenfalls häufiger auftreten.
Daneben gibt es sogenannte sekundäre Beinkrämpfe. Hier lassen sich die Ursachen meist konkreter bestimmen. Häufig stehen sie im Zusammenhang mit bestimmten Medikamenten, die Wadenkrämpfe als Nebenwirkung auslösen können. Auch verschiedene Erkrankungen können Krämpfe begünstigen, darunter Parkinson, das Restless-Leg-Syndrom, Diabetes sowie Störungen der Schilddrüse oder des Hormonhaushalts.
Die beste Sofortmaßnahme ist es, den Muskel zu dehnen. Dafür kannst du einfach deine Zehen mit der Hand Richtung Schienbein ziehen und sie dort für eine kurze Zeit halten. Zusätzlich kannst du dein Bein auch wärmen. Dabei reicht es meist aus, dein Bein einfach warm abzuduschen oder eine Wärmflasche oder Wadenwickel zu verwenden.
Falls der Krampf beim Schwimmen entsteht, solltest du dringend Ruhe bewahren und versuchen, ans Ufer oder den Rand des Schwimmbeckens zu schwimmen, um dich an Land zu dehnen.
Um Muskelkrämpfen vorzubeugen, ist es sinnvoll, sich regelmäßig zu bewegen und die eigene Muskulatur zu dehnen. Dafür musst du kein aufwendiges Trainingsprogramm absolvieren – schon regelmäßiges Joggen oder Fahrradfahren kann helfen, deine Muskeln fit zu halten und Krämpfen vorzubeugen.
Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr spielt eine wichtige Rolle. Achte darauf, täglich genug zu trinken – empfohlen werden etwa 1,5 bis zwei Liter pro Tag. Alkohol und übermäßiger Koffeinkonsum können hingegen Muskelkrämpfe begünstigen und sollten daher möglichst reduziert werden.
Wenn du häufiger unter nächtlichen Wadenkrämpfen leidest, können auch ergonomische Kissen oder eine Gewichtsdecke hilfreich sein. Sie können deine Bewegungen im Schlaf reduzieren und so dazu beitragen, nächtlichen Wadenkrämpfen vorzubeugen.
In den allermeisten Fällen sind Muskelkontraktionen harmlos und müssen nicht ärztlich untersucht werden. Sollten Krämpfe aber lange andauern und oft wiederkommen, macht es durchaus Sinn, sich von einem Arzt untersuchen zu lassen. Ein Arzt kann dir eine mögliche Unterversorgung bestätigen oder einen Elektrolythaushalt überprüfen und dich gezielt unterstützen, falls ein Elektrolytmangel besteht. Falls es sich um ernstzunehmende Muskelerkrankungen handelt, kann ein Arzt dir auch sofort die richtige Therapie oder Behandlung verschreiben.
Krämpfe aller Art können sehr unangenehm sein – besonders Wadenkrämpfe, die oft plötzlich auftreten und starke Schmerzen verursachen. Damit du möglichst gut vorbeugen kannst oder im Ernstfall schnelle Unterstützung bekommst, haben wir von TMX® verschiedene Produkte entwickelt, die deine Muskulatur unterstützen und die Regeneration fördern.
Ein Produkt, das dich dabei unterstützen kann, ist das TMX® WAVE Lymph- und Regenerationstape. Durch seine spezielle Wellenstruktur kann das Tape die Haut sanft anheben. Dadurch kann der Lymphfluss angeregt und die Durchblutung verbessert werden – Faktoren, die deine Muskulatur entlasten und auch bei der Regeneration nach Krämpfen helfen können. Gerade im Bereich der Wade kann das Tape deine Muskulatur unterstützen und Spannungen reduzieren.
Das TMX® WAVE kannst du unter anderem in folgenden Situationen einsetzen:
Ein weiteres Produkt, das besonders bei verspannten oder krampfanfälligen Waden hilfreich sein kann, sind die TMX® Recovery Sleeves. Diese speziellen Beinsleeves wurden entwickelt, um deine Wadenmuskulatur gezielt zu regenerieren und zu entspannen. Besonders wohltuend bei Wadenkrämpfen ist die Wärme: Du kannst den Sleeve einfach in der Mikrowelle erwärmen und anschließend über deine Wade ziehen. Die Wärme kann dabei helfen, die Durchblutung zu fördern und die Regeneration deiner Waden zu unterstützen.
Sichere dir jetzt dein TMX® WAVE und dein TMX® Recovery Sleeve und unterstütze deine Waden optimal bei Regeneration und Entspannung.
Ja, Wadenkrämpfe sind eine relativ häufige Begleiterscheinung von Diabetes mellitus und können sogar als ein frühes Warnzeichen auftreten. Die Ursachen bei Diabetikern sind vielfältig:
Tipp: Wenn die Krämpfe häufiger als einmal pro Woche auftreten, sollte dies ärztlich abgeklärt werden, um mögliche Folgeschäden wie eine Polyneuropathie frühzeitig zu behandeln.
Ja, auch Kinder können Wadenkrämpfe bekommen. Die Ursachen sind häufig ähnlich wie bei Erwachsenen. Typische Auslöser sind Flüssigkeitsmangel, starke körperliche Belastung beim Sport oder ein Mangel an Mineralstoffen wie Magnesium oder Calcium. Gerade bei sehr aktiven Kindern können die Muskeln nach intensiver Bewegung oder Wachstumsschüben schneller überlastet sein. Auch nächtliche Krämpfe kommen gelegentlich vor.
Wadenkrämpfe sind meist kein direktes Anzeichen für „zu viel Zucker im Körper“. In den meisten Fällen entstehen sie durch harmlose Faktoren wie Überlastung der Muskulatur, Flüssigkeitsmangel oder eine Störung im Mineralstoffhaushalt. Allerdings können häufige oder starke Muskelkrämpfe in seltenen Fällen mit bestimmten Erkrankungen zusammenhängen. Bei Menschen mit Diabetes können zum Beispiel Nervenschäden oder Durchblutungsstörungen in den Beinen auftreten, die Krämpfe begünstigen.
Wenn Wadenkrämpfe sehr regelmäßig auftreten oder mit weiteren Symptomen verbunden sind, sollte das medizinisch abgeklärt werden.
Wenn Wadenkrämpfe auftreten, kann das ein Hinweis darauf sein, dass dem Körper Flüssigkeit oder wichtige Mineralstoffe (Elektrolyte) fehlen. Besonders häufig werden genannt:
Diese Mineralstoffe sind wichtig für die Signalübertragung zwischen Nerven und Muskeln. Gerät der Elektrolythaushalt aus dem Gleichgewicht – zum Beispiel durch starkes Schwitzen, zu wenig Trinken oder intensive Belastung –, kann es leichter zu Muskelkrämpfen kommen. Allerdings haben viele Wadenkrämpfe keine eindeutige Ursache und entstehen einfach durch Muskelüberlastung oder verkürzte Muskulatur.